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850 Euro für ein Leben voller Arbeit+++Schlimme Fälle mit K.-o.-Tropfen in Leipzig

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Leipzig Update
Liebe Leserinnen und Leser,
heute ging es natürlich auch bei uns in der Redaktion um die schönste Nebensache der Welt, den Fußball. Nachdem Bayern München gestern Abend RB Leipzig eine saftige 1:4-Heimpleite bescherte, sind viele Träume erst einmal geplatzt. Wie meine Kollegin Antje Henselin-Rudolph schreibt, haben die Leipziger damit ihren bisher schlechtesten Start in der Bundesliga hingelegt. Natürlich wird eifrig diskutiert über die Ursachen. Liegt es am Aderlass von RB Leipzig Richtung München? Immerhin sind mit Trainer Julian Nagelsman, Abwehrchef Dayot Upamecano und Kapitän Marcel Sabitzer Schwergewichte von Leipzig nach Bayern gegangen.
Wir haben ein interessantes Paket zum Thema für Sie bereitgestellt:
Ganz andere Sorgen als die gut bezahlten Ballkünstler hat Lisa Höhne. Die 81-jährige Rentnerin aus Sachsen hat ihr Leben lang gearbeitet, schwere Schicksalsschläge erlitten und muss nun mit 850 Euro Rente im Monat auskommen. Mein Kollege Haig Latchinian hat die Muldentalerin besucht und einen sehr nahe gehenden Report über ihr Leben geschrieben, den ich Ihnen ans Herz lege. Ihr Schicksal macht einmal mehr deutlich, dass es an der Zeit ist für ein überzeugendes, praktikables Rentenkonzept, das Altersarmut verhindert. Was die Parteien im Bundestagswahlkampf dazu anbieten, ist zwar unterschiedlich, aber selbst im Detail für mich noch längst nicht überzeugend.
Überzeugender sind da ganz offensichtlich die 243 Wohnungen, die in den Bleichert-Werken in Leipzig-Gohlis entstanden sind. Bei einem Hoffest zur Eröffnung des neu gestalteten Areals traf mein Kollege Jens Rometsch zumindest zufriedene Besucher. Ältere Leser erinnern sich vielleicht noch an VTA (VEB Verlade- und Transportanlagenbau), wie das Werk zu DDR-Zeiten hieß.
Vielleicht bewegt auch Sie der jüngste Fall im Zusammenhang mit K.-o. -Tropfen, bei dem eine 15-jährige Leipziger Schülerin ums Leben gekommen sein soll. Ein tragischer Fall. Und ein hochgefährliches Zeug. Frank Döring hat einmal zurückgeblickt auf Straftaten in Leipzig, bei denen Täter mit K.-o.-Tropfen ihre Opfer willen- und widerstandslos gemacht haben. Es sind schlimme Fälle, darunter auch ein prominenter.
Beenden möchte ich diesen Newsletter aber doch mit etwas Erfreulichem. Der Schweizer Andreas Reize ist als 18. Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach in sein Amt eingeführt worden. Was gab es im Vorfeld für Verwerfungen! Wie LVZ-Kulturchef Peter Korfmacher schreibt, haben sich die Wolken verzogen, “beginnt die offizielle Amtszeit des neuen Thomaskantors sozusagen in rein gestimmtem C-Dur”.
Einen wunderschönen Sonntagabend, den Sie auch in den höchsten Tönen preisen können, wünsche ich Ihnen jetzt.
Seien Sie herzlich gegrüßt
Ihre Anita Kecke, Chefin vom Dienst

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