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Corona? Sachsen bleibt gelassen (noch) +++ Leipziger Polizist wegen rassistischer Äußerung suspendiert

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Ja, jetzt schreibe ich Ihnen schon zum dritten Mal in Folge. Das kommt
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Ja, jetzt schreibe ich Ihnen schon zum dritten Mal in Folge. Das kommt nicht oft vor. Morgen ist dann auch wieder eine Kollegin, ein Kollege dran, versprochen.
Wenn Sie die letzten beiden Mails gelesen haben, dann ahnen Sie vielleicht, was jetzt kommt. Na klar, Corona. Bundesweit explodieren die Fälle, heute waren es mehr als 4,000, gestern rund 2,800. Und das liegt auch an Hotspots wie Hamm, Cloppenburg oder Berlin. Von denen liegt übrigens nicht einer in einem der fünf ostdeutschen Bundesländer. Noch nicht.
Damit das so bleibt, ziehen manche Ost-Länder nun die Reißleine. Beispielsweise Mecklenburg-Vorpommern. Hier darf sich niemand mehr frei bewegen, der aus einem Risikogebiet einreist. Und Sachsen? Hier gilt weiterhin Eigenverantwortung. An diese appellierte Michael Kretschmer heute, er sprach von einer “Bewährungsprobe” für Sachsen. Welche Maßnahmen er und Petra Köpping in den kommenden Tagen planen, lesen Sie hier.
Später am Freitag schaltete sich dann Angela Merkel mit den Oberbürgermeistern der elf größten deutschen Städte zusammen – also auch mit Leipzig. Wir haben danach Burkhard Jung gefragt, auf welche Maßnahmen man sich mit der Kanzlerin verständigte, sollten die Fallzahlen in Leipzig steigen. Noch ist ja alles recht ruhig. Was Jung uns erzählte, lesen Sie hier.
Wieder hat die Leipziger Polizei einen Beamten aufgrund einer rassistischen Äußerung aus dem Dienst entfernt. Der Hauptmeister soll sich vor Schülern abfällig über Menschen mit Migrationshintergrund geäußert haben. Leider überrascht mich das kaum noch, Sie etwa? Und was machen wir da? Warum das schon der zweite Fall in Leipzig ist – und wie viele rechtsextreme Verdachtsfälle der Verfassungsschutz in der gesamten sächsischen Polizei führt, lesen Sie hier.
Ein längeres Lesestück hat LVZ-Volontär Bastian Schröder geschrieben. Es geht um ein Thema, das für viele ostdeutsche Familien schwierig ist: das dröhnende Schweigen am Abendbrottisch, wenn es um die unrühmlichen Seiten einer DDR-Vergangenheit geht. Der Autor hat sich auf eine Recherche nach den Gründen begeben. Am Ende steht ein Satz, der beinahe Gänsehaut macht: “Und manchmal sind die Dinge so gut abgedeckelt, dass man sie besser nicht hervorholt.” Zum ganzen Text geht es hier.
Und nun eine schönes Wochenende, lassen Sie sich nicht vom Wetter ärgern. Gehen Sie in die Sauna, oder so was. Und bis bald.
Ihr Josa Mania-Schlegel, Reporter der Chefredaktion

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