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Kommen Ausgangssperren? + Leipziger Demo kostete Millionen

Liebe Leserinnen, liebe Leser, am morgigen Montag richten sich wieder alle Blicke nach Berlin. Die Ka
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am morgigen Montag richten sich wieder alle Blicke nach Berlin. Die Kanzlerin telefoniert mit den Länderchefs. Es geht um die erste Bilanz des Teil-Lockdowns, der am 2. November verhängt wurde und der vorläufig bis 30. November gelten soll. Hoffnung darauf, dass in einzelnen Bereichen wieder gelockert wird, besteht nicht wirklich. Zu deutlich waren am Wochenende die Aussagen von Spitzenpolitikern, dass aktuell kein Spielraum bestünde. Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer hat mit Verweis auf die Infektionszahlen im Freistaat heute sogar Ausgangssperren ins Spiel gebracht. Hier finden Sie seine Aussagen und den aktuellen Stand in der Debatte.
Wie dramatisch die Lage in Sachsen mittlerweile ist, beweist ein Blick auf zwei Landkreise. Bautzen funkt bereits Corona-SOS - mit einem Inzidenzwert von weit mehr als 300 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern in sieben Tagen gehört der Kreis zu den am stärksten betroffenen in Deutschland. Lesen Sie hier über die verzweifelten Versuche, die Lage in Ostsachsen in den Griff zu bekommen. Nicht viel besser sieht es übrigens im Erzgebirge aus, eine der Lieblingsregionen für Leipziger, wenn es um die Ferien über den Jahreswechsel geht.
Das Leipziger Demo-Chaos vom 7. November beschäftigte uns auch über dieses Wochenende. Fast eine Woche lang hat mein Kollege Thomas Lieb versucht, die Kosten für die Veranstaltung zu recherchieren. Im Innenministerium wurde er immer wieder vertröstet. Aber Lieb ließ nicht locker und zwei Polizeigewerkschaften haben jetzt die Rechnung für „Querdenken" aufgemacht. Fazit: Die Veranstaltung der Corona-Kritiker kostet den Steuerzahler fast fünf Millionen Euro. Wie sich die Kosten summieren? Hier finden Sie die Antwort.
Zum Schluss möchte ich Ihnen in diesen eher grauen November-Tagen noch eine Geschichte mit Herzwärme empfehlen. Die Weltklasse-Geigerin Anne-Sophie Mutter hat heute zum Gottesdienst in der Leipziger Thomaskirche mit anderen Musikern ein kleines Konzert gegeben. Auch als Zeichen der Hoffnung für die vielen Künstlerinnen und Künstler, die in der schweren Corona-Zeit um ihre Existenz kämpfen. Reporter Roland Dippel war im Gotteshaus mit dabei - lesen Sie hier seinen Bericht.
Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagabend und einen gesunden Start in die neue Woche.
Herzlichst wie immer, Ihr André Böhmer, stellvertretender Chefredakteur




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